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Schönower-Heide-Verein e.V.

Rückblicke
Pflegemaßnahmen in der Schönower Heide

Die Vorsitzende des Heidevereins B. Kerhofer hatte zum 09.03. 2019 zum Thema „Pflegemaßnahmen in der Schönower Heide“ alle Mitglieder des Vereins eingeladen.

Revierförster und Mitglied des Heidevereins I. Preuße führte durch die Heide und informierte über den aktuellen Stand der Entwicklung. Besonders im Focus stand das Plagg- und Schopper Projekt des Naturpark Barnim. Das von der EU finanzierte Projekt wird federführend durch den Naturpark Barnim gesteuert. Die Mitglieder des Heidevereins konnten die ersten Flächen in Augenschein nehmen auf denen geplaggt und geschoppert wurde. Dabei wird mit einer speziell entwickelten Technik der humose Oberboden entfernt um der Besenheide die Möglichkeit zu geben sich erneut zu verjüngen. Alle Beteiligten sind nun sehr gespannt wie sich die Heide in den nächsten Jahren auf den bearbeiteten Flächen entwickeln wird.

Von besonderem Interesse für die Mitglieder der „Entbuschungsgruppe“ waren die Flächen, die in den Jahren zuvor von den Mitgliedern des Vereins abgeholzt wurden um die Heide zu erhalten. Mit der Entbuschung wurde die Voraussetzung geschaffen die  überalterten Heideflächen zu Plaggen bzw. zu Schoppern.

Bei der Rundreise durch die frisch bearbeiteten Flächen fielen besonders die üppig zu Tage getretenen Findlinge auf. Diese wurden bei der Munitionsbergung , die durch das Land Berlin finanziert wurde, an die Oberfläche gebracht. Auf Anregung des Ornithologen H. Gruß sind Findlinge, die zu Haufwerken zusammengetragen werden, besonders geeignete Nesthilfen des Steinschmätzers. Der Steinschmätzer kommt in Deutschland selten vor und bevorzugen offenes, steiniges Gelände. In der Diskussion der teilnehmenden Mitglieder wurde erörtert, ob der Heideverein die Findlinge mit geeigneter Technik zusammentragen und somit bessere Brutbedingungen für den Steinschmätzer eröffnen kann. Weiterhin wurde offenbar, dass sich entbuschte Zitterpappelbestände  über Wurzelbrut intensiv ausbreiten und dass die vorhandenen Weidetiere, bestehend aus Rot.-Dam,- und Muffelwild , es derzeit nicht schaffen sie  durch Verbiß an der weiteren Ausbreitung zu hindern. Es wurde über ein Monitoring nachgedacht welches den zuständigen Akteuren in den nächsten Jahren Hinweise geben kann wie mit geeigneten Maßnahmen der Verjüngungsdynamik entgegen gewirkt werden kann. Beide Aufgaben werden zur nächsten Mitgliederversammlung vorgestellt. Vielleicht ergibt sich dadurch ein weiteres Betätigungsfeld für den Heideverein, der somit aktiv neben dem Naturpark Barnim und den Berliner Forsten, an der Entwicklung und Gestaltung der Schönower Heide beteiligt ist.

Somit war die Führung zu aktuellen Pflegemaßnahmen eine durch aus gelungene Veranstaltung. Und vielleicht beschließt die Mitgliederversammlung weitere Maßnahme zur Entwicklung der Schönower Heide.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. April 2019 um 21:20 Uhr
 
Entbuschungsaktion am 26. Oktober 2013

Entbuschungsaktion am 26. Oktober 2013

 

Der Schönower-Heide-Verein e.V. rief am 26. Oktober 2013 zum Arbeitseinsatz im
Naturschutzgebiet „Schönower Heide“ auf.

Die Resonanz war umwerfend.

Mehr als 50 Naturfreunde waren dem Aufruf gefolgt. Bewaffnet mit Werkzeug, guter
Laune und viel Elan wurden sie tätig, um ihren Beitrag zum Erhalt der wertvollen
Heidelandschaft zu leisten.


Die Schönower Heide ist eine Kulturlandschaft, entstanden durch intensive militärische
Nutzung. Sie bedarf der Hilfe des Menschen, um Bestand zu haben.
Die Natur will sich ihr verlorenes Terrain zurück erobern und wieder Wald entstehen lassen.
Die offenen und halb offenen Heideflächen sind jedoch Heimat zahlreicher bedrohter Arten.
Ziegenmelker, Heidelerche, Glattnatter, Röhrenspinne, Blauflügelige Ödlandschrecke und
viele mehr haben ihr ihre ökologische Nische gefunden.

Außerdem zieht die reizvolle Heidelandschaft immer mehr Erholungsuchende in ihren
Bann.


Traubenkirschen wurden gerodet, Kiefern gefällt, Birken abgesägt, Reisig zusammen
getragen. Es wurde geschwitzt, geflucht, gelacht und VIEL GESCHAFFT.

Besonders viele Kinder und Jugendliche zählten diesmal zu den fleißigen Helfern.
Sie machten etwa ein Drittel der Aktiven aus und brauchten sich hinter den Erwachsenen
nicht zu verstecken.

Selbst die vierbeinige Raja (siehe Fotos) ließ es sich nicht nehmen ihren Beitrag zum
Heideerhalt zu leisten.

Nach vollbrachter Arbeit schmeckten Würstchen und Brötchen in gemütlicher Runde noch
mal so gut.

Danke!

Natürlich auch fürs Grillen, früher Anfangen, Besorgen von Essen und Trinken,
für den Motorsägenkurs und die Arbeit mit Videokamera und Fotoapparat…


 

 

 

Fotos Jessica Liebl

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 15:56 Uhr
 
Juni 2013 Gastauftritt der „Heidekinder“ und des Schönower-Heide-Verein e.V. beim Hussitenfest

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Am 8. Juni 2013 war es wieder soweit. Einige Vereinsmitglieder und „Heidekinder“ stellten beim Hussitenfest-Umzug das Bild „Großbrand in Schönow-1860“.

Die Geschichte geht wie folgt:

„Am Abend des 30. August 1860 landete ein angebranntes Stück Fettspeck auf einem Strohdach. Kleine Ursache – große Wirkung: Heftiger Wind sorgte dafür, dass die Flammen schnell um sich griffen und eine riesige Feuerbrunst in Schönow ausgelöst wurde. Mehrere Gehöfte und Teile der Kirche brannten ab.

Der alte Hirte Friedrich Pritzkow, der jeden Morgen die Rinder und Schafe der Bauern zur Waldweide trieb, bewahrte trotz der Hitze einen kühlen Kopf. Entschlossen stieß er in sein Rufhorn und gab damit das Signal zum Abbinden der Haustiere. Das Vieh folgte dem vertrauten Ton. Mit seinen Söhnen und Gehilfen trieb er die Tiere in die nahe gelegene Schönower Heide. Dank seiner Besonnenheit war nur der Verlust von drei jungen Rindern zu beklagen. Die Schönower Heide, in der vor 150 Jahren das Vieh der Bauern Zuflucht fand, ist heute ein Naturschutzgebiet und bietet Lebensraum für viele bedrohte Tierarten.

Die Umzugsteilnehmer kostümierten sich mit zeitgemäßen Klamotten, schwärzten Gesichter und Kleidung mit Kohlenruß und marschierten mit Bollerwagen und (teilweise etwas störrischen) Schafen durch die schöne Bernauer Innenstadt.

Wir hatten viel Spaß beim Umzug, konnten das aber nicht öffentlich zum Ausdruck bringen, weil Großbrände nun mal nicht lustig sind.

Dank, der Stadt Bernau für die tolle Organisation, Madlen Schumacher für die Schafe und allen Teilnehmern fürs Mitmachen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 um 13:52 Uhr
 

Strahlend in den Frühling-Frühjahrsputz in der Schönower Heide

Trotz kaltem Wind und Unwetterwolken trafen sich am 31. März etwa 40 Vereinsmitglieder, Heidekinder und Naturliebhaber, um die Schönower Heide zu säubern.

 

Adventerlebnis in der Schönower Heide

Bereits zum 6. Mal lud der Schönower Heide-Verein und die Freiwillige Feuerwehr Schönow zur Adventswanderung durch die Schönower Heide ein.

 
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