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Schönower-Heide-Verein e.V.

Rückblicke
Entbuschungsaktion am 26. Oktober 2013

Entbuschungsaktion am 26. Oktober 2013

 

Der Schönower-Heide-Verein e.V. rief am 26. Oktober 2013 zum Arbeitseinsatz im
Naturschutzgebiet „Schönower Heide“ auf.

Die Resonanz war umwerfend.

Mehr als 50 Naturfreunde waren dem Aufruf gefolgt. Bewaffnet mit Werkzeug, guter
Laune und viel Elan wurden sie tätig, um ihren Beitrag zum Erhalt der wertvollen
Heidelandschaft zu leisten.


Die Schönower Heide ist eine Kulturlandschaft, entstanden durch intensive militärische
Nutzung. Sie bedarf der Hilfe des Menschen, um Bestand zu haben.
Die Natur will sich ihr verlorenes Terrain zurück erobern und wieder Wald entstehen lassen.
Die offenen und halb offenen Heideflächen sind jedoch Heimat zahlreicher bedrohter Arten.
Ziegenmelker, Heidelerche, Glattnatter, Röhrenspinne, Blauflügelige Ödlandschrecke und
viele mehr haben ihr ihre ökologische Nische gefunden.

Außerdem zieht die reizvolle Heidelandschaft immer mehr Erholungsuchende in ihren
Bann.


Traubenkirschen wurden gerodet, Kiefern gefällt, Birken abgesägt, Reisig zusammen
getragen. Es wurde geschwitzt, geflucht, gelacht und VIEL GESCHAFFT.

Besonders viele Kinder und Jugendliche zählten diesmal zu den fleißigen Helfern.
Sie machten etwa ein Drittel der Aktiven aus und brauchten sich hinter den Erwachsenen
nicht zu verstecken.

Selbst die vierbeinige Raja (siehe Fotos) ließ es sich nicht nehmen ihren Beitrag zum
Heideerhalt zu leisten.

Nach vollbrachter Arbeit schmeckten Würstchen und Brötchen in gemütlicher Runde noch
mal so gut.

Danke!

Natürlich auch fürs Grillen, früher Anfangen, Besorgen von Essen und Trinken,
für den Motorsägenkurs und die Arbeit mit Videokamera und Fotoapparat…


 

 

 

Fotos Jessica Liebl

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 15:56 Uhr
 
Juni 2013 Gastauftritt der „Heidekinder“ und des Schönower-Heide-Verein e.V. beim Hussitenfest

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Am 8. Juni 2013 war es wieder soweit. Einige Vereinsmitglieder und „Heidekinder“ stellten beim Hussitenfest-Umzug das Bild „Großbrand in Schönow-1860“.

Die Geschichte geht wie folgt:

„Am Abend des 30. August 1860 landete ein angebranntes Stück Fettspeck auf einem Strohdach. Kleine Ursache – große Wirkung: Heftiger Wind sorgte dafür, dass die Flammen schnell um sich griffen und eine riesige Feuerbrunst in Schönow ausgelöst wurde. Mehrere Gehöfte und Teile der Kirche brannten ab.

Der alte Hirte Friedrich Pritzkow, der jeden Morgen die Rinder und Schafe der Bauern zur Waldweide trieb, bewahrte trotz der Hitze einen kühlen Kopf. Entschlossen stieß er in sein Rufhorn und gab damit das Signal zum Abbinden der Haustiere. Das Vieh folgte dem vertrauten Ton. Mit seinen Söhnen und Gehilfen trieb er die Tiere in die nahe gelegene Schönower Heide. Dank seiner Besonnenheit war nur der Verlust von drei jungen Rindern zu beklagen. Die Schönower Heide, in der vor 150 Jahren das Vieh der Bauern Zuflucht fand, ist heute ein Naturschutzgebiet und bietet Lebensraum für viele bedrohte Tierarten.

Die Umzugsteilnehmer kostümierten sich mit zeitgemäßen Klamotten, schwärzten Gesichter und Kleidung mit Kohlenruß und marschierten mit Bollerwagen und (teilweise etwas störrischen) Schafen durch die schöne Bernauer Innenstadt.

Wir hatten viel Spaß beim Umzug, konnten das aber nicht öffentlich zum Ausdruck bringen, weil Großbrände nun mal nicht lustig sind.

Dank, der Stadt Bernau für die tolle Organisation, Madlen Schumacher für die Schafe und allen Teilnehmern fürs Mitmachen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 um 13:52 Uhr
 

Strahlend in den Frühling-Frühjahrsputz in der Schönower Heide

Trotz kaltem Wind und Unwetterwolken trafen sich am 31. März etwa 40 Vereinsmitglieder, Heidekinder und Naturliebhaber, um die Schönower Heide zu säubern.

 

Adventerlebnis in der Schönower Heide

Bereits zum 6. Mal lud der Schönower Heide-Verein und die Freiwillige Feuerwehr Schönow zur Adventswanderung durch die Schönower Heide ein.

 

Kinder und Jugend Naturschutzpreis 2011

Der "Kinder und Jugend Naturschutzpreis 2011" des Stiftungsrates des Brandenburger Naturschutzfonds ging in diesem Jahr nach Bernau.

 
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